Sophie-Charlotte-Gymnasium
Sonstiges

Sophie-Charlotte-Gymnasium
Sybelstraße 2
10629 Berlin

Sprachreise nach Shrewsbury 2019

Am 15. September 2019 trafen sich um 8:30 Uhr 51 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 am Flughafen Tegel. Drei Stunden später startete der Flieger von easyJet nach Manchester, von wo aus es dann mit dem Bus nach Shrewsbury weiterging, um von den Gastfamilien in Empfang genommen zu werden. Ab Montag hieß es dann: ab in die Sprachschule! Vormittags wurde gearbeitet, nachmittags standen Ausflüge auf dem Programm. So ging es in den fünf Tagen nach Blist Hill, zur Ironbridge – der ältesten Eisenbrücke der Welt -, nach Liverpool und Chester. Aber auch Shrewsbury selbst wurde ausgiebig in kleinen Teams erkundet. Die Zeit rannte und schon am Samstag hieß es Abschied nehmen von den Gastfamilien und zurück nach Berlin. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch für die begleitenden Lehrkräfte – Frau Sander, Frau Bethke, Frau Koch, Frau Irmisch, Herrn Scholz und „Herrn Florian“ – war die Reise eine großartige Erfahrung, die niemand allzu schnell vergessen dürfte. Ein großer Dank gilt der Severnvale Academy, den Host Families für die Gastfreundschaft, Frau Sander für die Organisation und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Zuverlässigkeit, die gute Stimmung und die gemeinsame Zeit! Voller Zuversicht und Vorfreude blicken wir bereits jetzt aufs kommende Schuljahr – in der Hoffnung, auch mit den jetzigen siebten Klassen wieder nach Shrewsbury zu reisen.
[Slz]

Känguru-Wettbewerb 2019

Nachdem vor einem Monat zum ersten Mal am SCG der Pangea-Wettbewerb stattfand, ließ es sich natürlich auch das Känguru nicht nehmen, an der Mathematik interessierte Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Fachbereich Mathematik zum Rechnen und Denken einzuladen – mit Erfolg:

Am 21. März 2019 fanden sich in der 3. und 4. über 40 Känguru-Begeisterte in der Aula ein und knobelten 75 Minuten lang, was das Zeug hielt.

Die Ergebnisse, Preise und Urkunden werden zwischen April und Mai erwartet.

[Klt/Slz]

Bundesjugendspiele am 30.04.2019

Bundesjugendspiele 30.04.2019

Liebe Schulgemeinschaft,

die Bundesjugendspiele präsentieren sich auch in diesem Jahr wieder im Rahmen eines gemeinsamen Sporttages!

Alle Teilnehmer treffen sich dazu pünktlich um 8.45 Uhr im Stadion Wilmersdorf (Fritz-Wildung-Str. 9, 14199 Berlin). Dort erhält jeder Teilnehmer seine persönliche Wettkampfkarte, die er während des gesamten Wettkampfs behält und nur zum Eintragen der jeweiligen Ergebnisse aus der Hand gibt. Bis 14.00 Uhr hat nun jeder Zeit, mit Teilnehmern seiner Wahl in beliebiger Reihenfolge den Wettkampf zu bestreiten. Sollte es an einer Station zu Wartezeiten kommen, könnte der Schüler/die Schülerin eine andere Disziplin aufsuchen, warten oder an den angebotenen Spielen auf dem Nebenplatz teilnehmen. Wichtig ist nur, dass bis 14.00 Uhr jeder Teilnehmer seinen Wettkampf beendet haben muss (Die Leistungen werden im Rahmen des Sportunterrichts zur Benotung herangezogen!). Nach Ende des Wettkampfs gibt jeder Teilnehmer seine Wettkampfkarte bei der Wettkampfleitung persönlich ab. Alle Schülerinnen und Schüler werden um ca.14.00 Uhr entlassen.

Die Bundesjugendspiele sind und bleiben ein Wettkampf aus den bekannten und im Unterricht geübten Disziplinen:

7. Klasse 8. Klasse 9./10. Klasse
75m- Lauf 100m-Lauf 100m-Lauf
Weitsprung
(3 Versuche)
Weitsprung
(3 Versuche)
Weitsprung
(3 Versuche) oder
Hochsprung
Weitwurf 200g-Ball
(3 Versuche)
Weitwurf 200g-Ball
(3 Versuche)
Mädchen: Kugelstoß (3 Versuche) oder
Schleuderball
(3 Versuche)
Jungen: Kugelstoß
(3 Versuche)
Mädchen: 800m- Lauf Jungen: 1000m- Lauf Diese Disziplin kann wahlweise in der Sch-ule oder im Stadion ge-laufen werden Mädchen: 800m- Lauf Jungen: 1000m- Lauf Diese Disziplin kann wahlweise in der Sch-ule oder im Stadion gelaufen werden Mädchen: 800m- Lauf Jungen: 1000m- Lauf Diese Disziplin kann wahlweise in der Sch- ule oder im Stadion gelaufen werden

Alle Wettkampfstationen und auch die Spielstationen auf dem Kunstrasenplatz werden von Lehrern und Oberstufenschülerinnen und -schülern betreut.

Außerdem gibt es ein von der SV organisiertes Fußballturnier!

Die Sportkollegen freuen sich auf einen schönen Tag mit guten Leistungen!

Pangea-Wettbewerb 2019

Zum ersten Mal fand am 20. Februar 2019 am Sophie-Charlotte-Gymnasium der Pangea-Wettbewerb statt.

Dieser stellt interessierten Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7-10 Aufgaben, in denen es – im Vergleich zum seit vielen Jahren stattfindenden Känguru-Wettbewerb – weniger ums Knobeln und stärker um die Mathematik geht.

So fanden sich um acht Uhr über 40 Mathematik-Begeisterte und stellten sich 60 Minuten lang den Aufgaben.

Für die betreuenden Lehrkräfte war dieser neue Wettbewerb eine tolle Erfahrung – wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr!

[Eg/Slz]

Halbfinal-Aus nach Elfmeterkrimi

Nachdem die SCG-Kicker souverän die Bezirksrunde für sich entscheiden konnten, trafen sie im Regionalentscheid am 19.11.2018 in Lichterfelde auf die fünf anderen qualifizierten Erst- und Zweitplatzierten aus Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg. Gespielt wurde in zwei Dreiergruppen, die Spieldauer betrug 1 x 20 Minuten. Unserem Team wurde die Bröndby-Oberschule und das Paul-Natorp-Gymnasium zugelost.

Im ersten Spiel taten wir uns gegen die körperlich robuste Gangart der Bröndby-Oberschule sehr schwer. Das technisch filigrane Spiel unserer Jungs wurde von Beginn an durch Pressing und Körperkontakt gestört und Sepehr musste gleich nach zwei Minuten all sein Können aufbieten. Mert hatte Pech, als sein Schuss abgefälscht wurde und das Tor nur knapp verfehlte. Kurz danach musste Gabriel nach einem Foul verletzt ausscheiden. Den anschließenden Freistoß von Sencer lenkte der gegnerische Keeper fast ins eigene Tor – der Ball kullerte aber hauchdünn am Pfosten vorbei. In der 11. Minuten gerieten wir 0:1 in Rückstand, als unsere Außenverteidigung bei einem Steilpass nicht im Bilde war. Danach konnten wir keine Akzente mehr setzen; beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff gab es nochmals Freistoß, doch Kubilays Ball flog am Gehäuse vorbei. So ging das Spiel verloren und wir kassierten im fünften Spiel dieses Schuljahres unsere erste Niederlage.

Gegen das Paul-Natorp-Gymnasium mussten wir nun voll auf Sieg spielen, um die Chance auf das Halbfinale zu wahren. Sofort

verlagerten wir das Spiel in die Hälfte des Gegners und erspielten uns erstklassige Möglichkeiten. Sencer scheiterte von nah und fern, und auch Kubilays 25-Meter-Knaller entschärfte der gegnerische Keeper. So dauerte es bis zur 11. Minute, ehe Mert nach einer sehenswerten Ballstafette über Sencer und Kubilay zur Führung einschieben konnte. Nur zwei Minuten später erhöhte Sencer nach schönem Pass von Stefan auf 2:0. Danach ließ unser Team die Zügel etwas schleifen, was auf diesem Niveau prompt bestraft wurde. Zuerst rettete uns zwar noch der Pfosten, aber fünf Minuten vor Spielende verkürzte der Gegner auf 2:1 (15.). Dieser Gegentreffer rüttelte alle wach. Wir erhöhten nochmals den Druck und Jon traf nach schönem Steckpass von Kubilay zum verdienten 3:1 Endstand.

Als Gruppenzweiter trafen wir im Halbfinale auf die favorisierte Wilma-Rudolph-Oberschule mit Sportprofil. In den Anfangsminuten setzten wir den Gegner mit unserem Kombinationsspiel unter Druck und Stefan brachte uns verdient in Front. Jetzt warfen die Gegner alles nach vorne und kamen durch einen satten Schuss aus 16 Metern zum Ausgleich. Sencer hatte im Gegenzug die erneute Führung auf dem Fuß, doch er wurde im letzten Moment geblockt. Die Schlussphase gehörte wiederum dem Gegner, doch Sepehr rettete uns das Unentschieden mit zwei spektakulären Paraden. So musste das Elfmeterschießen über den Einzug ins Finale entscheiden.

Die Spannung stieg von Schuss zu Schuss, da beide Teams ihre ersten vier Strafstöße sicher verwandelten. Für uns trafen Kubilay, Sencer, Mert und Jon. Als die Wilma-Rudolph-Oberschule zum 5:4 traf, musste Pius als letzter Schütze unbedingt einnetzen, doch das Glück war an diesem Tag nicht auf unserer Seite …

Somit blieb uns der Einzug ins Finale verwehrt, das die Wilma-Rudolph-Schule gegen die Carl-Zeiss-Oberschule locker mit 3:0 für sich entschieden hat.

Die SCG-Kicker haben die Regionalrunde Berlin/Südwest als drittbestes Team abgeschlossen. Für diese tolle Leistung gebührt euch Respekt und Dank. Ihr habt unsere Schule und unseren Bezirk würdevoll vertreten.

Aufstellung: Sepehr Razzaghi (TW), Jon Lawangin, Finn-Luka Bethin, Leon Sulejmani, Motii Kassahun, Pius Yeboah, Justus Wolski, Marc Behrendt, Sencer Demir, Kubilay Yilmaz, Gabriel Figurski Vieira, Mert Uygun, Aldin Mezic, Noah Riedel, Stefan Glaser

Coaching: Laier

[La]

Vier Spiele, vier Siege. SCG-Kicker nicht zu stoppen!

Mit einem überragenden Auftritt sicherte sich unsere Schulmannschaft beim Fußball-Bezirksentscheid der Jahrgänge 2000-2003 den ersten Platz.

Die Bezirksrunde mit fünf teilnehmenden Mannschaften wurde am 12.10.2018 im Volkspark Wilmersdorf ausgetragen. Die Spielzeit betrug 2×10 Minuten.

Im ersten Spiel trafen wir auf das hoch gehandelte Gottfried-Keller-Gymnasium. Nach schwierigem und turbulentem Beginn (Platzverweise für Kubilay und seinen Gegenspieler) kamen wir im Verlauf der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel und wechselten torlos die Seiten. Gleich nach Wiederanpfiff wuchtete Pius eine präzise Flanke von Gabriel per Kopf zur Führung in die Maschen. Stefan verpasste kurz darauf freistehend die Vorentscheidung. Der Gegner konnte in der Schlussphase keine Akzente setzen, da unsere Defensive nichts zuließ und so blieb es beim verdienten 1:0.

Im Spiel gegen das Wald-Gymnasium traf Gabriel bereits nach fünf Minuten sensationell aus 30 Metern ins leere Tor; der gegnerische Torwart war orientierungslos am Strafraumeck positioniert. Doch schon im Gegenzug mussten wir nach mehreren Stellungsfehlern den Ausgleich hinnehmen. Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung ausgeglichen, bis Mert an der Strafraumkante einem Abwehrspieler den Ball abluchste und eiskalt das 2:1 markierte. Der Gegner warf in der Schlussphase alles nach vorne, doch mit viel Glück und Sepehrs Paraden retteten wir die knappe Führung über die Zeit.

Euphorisiert durch diese wichtigen Erfolge agierte unser Team im Spiel gegen die Nelson-Mandela-Schule in der ersten Hälfte zu überheblich. Mert traf zwar mit einem satten Schuss ins lange Eck zur frühen Führung, doch wir ermöglichten dem Gegner im Anschluss leichtfertig gute Einschussmöglichkeiten, die Sepehr glücklicherweise mit tollen Reflexen vereiteln konnte. Unsere eigenen Chancen wurden teilweise fahrlässig vergeben und einige Akteure konnten sich weder an ihre Positionen noch an das Spielergebnis erinnern. Nach einer „Kabinenansprache“ besannen wir uns im zweiten Abschnitt endlich wieder auf unsere Stärken und brachten nach Treffern von Noah und Jon, der von Sencer schön in Szene gesetzt wurde, den dritten Sieg im dritten Spiel unter Dach und Fach. Durch das 3:0 standen wir frühzeitig als Turniersieger fest.

Allerdings wollten wir nun auch unser letztes Spiel gegen das Marie-Curie-Gymnasium siegreich beenden und gingen von Anfang an konzentriert zu Werke. Wir waren dem Gegner spielerisch und konditionell überlegen, sodass uns Gabriel schnell nach einer sehenswerten Kombination über Noah und Mert in Führung brachte. Kubilay machte anschließend mit einem 25-Meter-Knaller alles klar. Nach der Pause schalteten wir einen Gang zurück, trotzdem konnte Jon nach feinem Zuspiel von Noah zum 3:0-Endstand einschieben.

Nach vier Siegen wurden wir mit der maximalen Ausbeute von 12 Punkten und 9:1 Toren souveräner Turniersieger und haben uns für den Regionalentscheid am 19.11.2018 in Lichterfelde qualifiziert.

Allen Akteuren gebührt Anerkennung und Respekt; ihr habt eine ganz starke Leistung abgerufen und das SCG würdig vertreten.

Aufstellung: Sepehr Razzaghi (TW), Jon Lawangin, Finn-Luka Bethin, Filip Mamic, Pius Yeboah, Justus Wolski, Marc Behrendt, Sencer Demir, Kubilay Yilmaz, Gabriel Figurski Vieira, Mert Uygun, Aldin Mezic, Noah Riedel, Stefan Glaser, Lucas Weis-Gaebel

Support: Canel Söylemez

Coaching: Laier                                                                                                                               

                                                                                                                                                                                                                                                                                  [La]

Lernausgangslage 7 – Deutsch und Mathematik online

Die siebten Klassen führen die Lernausgangslage in den Fächern Deutsch und Mathematik gemeinsam online durch. In den nächsten Wochen sind deshalb jeweils Zeiträume in den Computerräumen reserviert. Die Nutzung der Online-Version der LAL soll die Transparenz der Ergebnisse verstärken und auch den Eltern einen besseren Überblick über die erreichten Kompetenzniveaus vermitteln.

Hier der direkte Link zur Online-Version der Mathematik Lernausgangslage 7. Klasse:  https://www.lernraum-berlin.de/lal/

Viel Freude und Erfolg bei der Arbeit!

Die Klassen arbeiten in den Fächern zu den folgenden Zeiten gemeinsam an den Schulrechnern:

  • Klasse 7a Freitag, 07.09.18, 3./4. Schulstunde De
  • Klasse 7a Dienstag, 11.09.18, 5./6. Schulstunde Ma
  • Klasse 7b Donnerstag, 13.09.18, 6./7. Schulstunde De
  • Klasse 7b Donnerstag, 20.09.18, 3./4. Schulstunde Ma
  • Klasse 7c Mittwoch, 12.09.18, 1./2. Schulstunde De
  • Klasse 7c Mittwoch, 12.09.18, 5./6. Schulstunde Ma
  • Klasse 7d Montag, 10.09.18, 3./4. Schulstunde De
  • Klasse 7d Freitag, 13.09.18, 4./5. Schulstunde Ma
  • Klasse 7e Freitag, 07.09.18, 6./7. Schulstunde De
  • Klasse 7e Mittwoch, 10.09.18, 6./7. Schulstunde Ma

Die Klassen treffen sich vor den Räumen 310a/b und 311.

Alle Schülerinnen und Schüler erhalten dazu eine detailierte Anleitung. Diese Anleitung als PDF-Version findet ihr/finden Sie außerdem hier zum Download.

 

Känguru der Mathematik 2018

Am 15. März war es wieder soweit:

In den ersten beiden Stunden fand der diesjährige Känguru-Wettbewerb in unserer Aula statt.

61 an der Mathematik interessierte Schülerinnen und Schüler aus der siebten bis zehnten Klasse sowie aus dem zweiten Semester brüteten über den ihnen gestellten Aufgaben, rechneten, knobelten und schlussfolgerten.

Die Ergebnisse erwarten wir voll Spannung – bereits jetzt dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihre Urkunden und Knobelspiele freuen, die sie nach der Auswertung erhalten werden.

[Slz]

Experimente zur Bodenerosion

 

Videodokumentation

Playlist bei YouTube

 

Einleitung

In unserem Geografie-Kurs (Klasse 9c und 9d) bei Herrn Tumbrink haben wir nach einer Lösung für Bodenerosion gesucht. Bei der Erosion handelt es sich um die Abtragung des oberen fruchtbaren Bodens, vor allem durch fließendes Wasser. Das große Problem dabei ist, dass große landwirtschaftliche Flächen durch die Abtragung der humusreichen Schicht zerstört werden. Es war unsere Aufgabe, eine passende Methode für Landwirte zu finden, damit sie sich vor Erosion schützen können.

 

Leitfrage: Wie kann man Erosion vermeiden?

 

Zunächst stellten wir unsere Hypothesen auf und leiteten konkrete Maßnahmen ab. Diese Hypothesen prüften wir dann mit dem Experiment.

Hypothese Konkrete Maßnahme
Je mehr Pflanzen, Strohhalme und andere Materialien im/auf dem Boden vorhanden, desto weniger Erosion kann stattfinden. Möglichst viel Vegetation auf dem Feld (Pflanzen und andere Materialien dienen als Damm) lassen; sein Feld mit anderen Pflanzen sichern.
Je weniger Regen auf den Boden prallt, desto seltener entsteht Erosion. Die Pflanzen, die auf dem Feld stehen gelassen werden, geben den Boden weiterhin Halt, woraufhin die Bodenabtragung vermindert wird.
Je mehr Wurzeln im Boden sind, desto stabiler ist er und kann nicht so leicht abgetragen werden. Die Pflanzen, die auf dem Feld stehen gelassen werden, geben dem Boden weiterhin Halt, woraufhin die Bodenabtragung vermindert wird
Je dichter die Pflanzen angebaut werden, desto weniger Regenwasser kann durch den Boden fließen. Wasser-/Regentropfen werden besser abgefangen, wodurch das Wegschleudern von Bodenpartikeln verringert wird. Dadurch entsteht eine geringere Verschlämmung und somit eine geringere Abtragung von Boden.

Verschlämmung: Verstopfen von Hohlräumen durch weggeschleuderte Bodenpartikel und daher weniger Versickerung und mehr Oberflächenabfluss

 

Materialien:

Drei gleichgroße rechteckige Plastikflaschen (1,5 Liter), bei denen eine Seite herausgeschnitten wurde und die zur Hälfte mit Oberboden befüllt wurden.

  • in die erste Flasche wurden Katzengrassamen gepflanzt, sodass sich über die Herbstferien eine Vegetationsschicht bilden konnte
  • der Boden in der zweiten Flasche wurde mit Stroh bedeckt
  • der Boden der dritten Flasche wurde unbedeckt gelassen, um einen

Zur Experimentdurchführung werden außerdem benötigt:

– eine 1 Liter Flasche

– ein Plastikbecher (mit 10 Stecknadel-Löchern im Boden)

– ein stabiles Tetrapack (Simulation der Hangneigung)

– eine Kaffeetasse

– drei nummerierte Kaffeefilter (einen Kaffeefilter pro Flasche)

 

Experimentaufbau

Nun haben wir die Flaschen auf eine erhöhte Fläche, z. B. auf einem Tisch oder auf eine Bank gestellt, sodass der Flaschenhals über den Rand dieser Fläche hinausragt. Die Deckel haben wir abgeschraubt und das Ende der Flasche haben wir so erhöht, dass die Öffnung schräg nach unten zeigt und das Wasser leicht abfließen kann. So haben wir die Hangneigung simuliert, die Voraussetzung für Bodenerosion durch Wasser ist. Auf dem Boden unter der Öffnung haben wir jeweils einen Kaffeefilter platziert, welcher die abgetragene Erde auffangen sollte. Damit diese stabil stehen kann, haben wir sie in Tassen gesteckt.

Durchführung des Experiments:

Wir haben nun Regen simuliert. Dazu hatten wir Becher mit Löchern im Boden. In jede Flasche haben wir einen Liter Wasser regnen lassen. Da die Kaffeetassen nicht einen Liter fassen können, muss man die Tasse mehrmals ausleeren und den Kaffeefilter vorsichtig herausnehmen. Die Kaffeefilter haben wir dann zum Trocknen weggestellt. Nach der Trocknung haben wir die Filter gewogen, um zu wissen, wieviel die abgetragene Erde wiegt. Man sollte dabei beachten, dass man das Gewicht des Kaffeefilters abziehen muss.

 

Zusammenfassung der Beobachtung:

Bei der ersten Flasche mit dem Katzengras ist das Wasser langsam abgeflossen. Bei den Flaschen, bei denen die Erde bedeckt war, ist das Wasser nur etwas schneller abgeflossen, wohingegen bei der Flasche mit unberührten Boden das Wasser um einiges schneller abgeflossen ist. Ebenfalls einen großen Unterschied konnten wir bei der Farbe des Wassers ausmachen. Während das Wasser bei den zwei Flaschen mit Vegetationsbedeckung eine recht klare Farbe hatte, konnte man bei der Flasche mit unverändertem Boden eine bräunliche Färbung ausmachen. Außerdem gab es Unterschiede bei der absoluten Menge des abfließenden Wassers. Bei den Flaschen mit bewachsenem und bedecktem Boden floss recht wenig Wasser in die Tassen. Bei der Flasche mit nacktem Boden floss nach kurzer Zeit viel Wasser in die Tasse.

 

Ergebnis der abgetragenen Erde der sieben Gruppen:

Bei der Flasche mit bewachsenem Boden (Katzengrass) lag der kleinste Wert von abgetragener Erde bei 0 Gramm und der größte Wert bei 1,7. Der Durchschnittswert lag bei 0,125 Gramm.

Bei der Flasche mit bedecktem Boden (Stroh) lag der kleinste Wert bei 0 Gramm und der größte Wert bei 11 Gramm. Der Durchschnittswert beträgt 3,2375 Gramm. Also gab es hier größere Abweichungen der Ergebnisse einzelner Gruppen.

Bei der Flasche mit unbedecktem Boden beträgt der kleinste Wert 2 Gramm und der größte Wert 37 Gramm. Der Durchschnittswert lag bei 12,7125 Gramm. Der Bodenabtrag beim bedeckten Boden war vier mal kleiner als beim unbedeckten Boden und 100 mal kleiner als beim bewachsenen Boden.

 

Interpretation (Falsifikation oder Verifikation der Hypothesen):

Durch unsere Experimente haben wir herausgefunden, dass beim bewachsenen Boden am wenigsten Erde abgetragen wurde. Das liegt daran, dass die Wurzeln der Pflanzen den Boden stabilisieren und die Pflanzen den Oberboden vor aufprallenden Regentropfen schützen. Bodenpartikel werden so nicht weggesprengt und Verschlämmung wird verhindert. Unsere logische Schlussfolgerung ist daher, dass möglichst immer Vegetation auf dem Feld vorhanden sein sollte. Falls das nicht möglich ist, sollte zumindest Pflanzenstreu auf dem Acker verteilt werden. Auf keinen Fall darf der Boden unbedeckt bleiben.

Zusammenfassung von Alexander, Eda, Johann, Lina

SCG-Staffeln verpassen Sensation!

Am vergangenen Mittwoch fanden im Rahmen des Staffeltags der Berliner Schulen u.a. die Staffelläufe über 4x100m statt. Als Austragungsort wurde der traditionsreiche Jahnsportpark ausgewählt. Unser Sophie-Charlotte-Gymnasium ging in  drei Altersklassen an den Start.

WK III Mädchen (Jg. 2003 und jünger)

Für uns gingen Dilara, Malia, Amelie und Fenja an den Start. Die Zeit von 58,91s bedeutete den 6. Rang im zweiten Vorlauf und somit die vorzeitige Heimreise.

WK I Jungen (Jahrgang 1998 und jünger)

Unsere Staffel setzte sich aus Tom, David, Daniel und Fabian zusammen. Als dritter ihres Vorlaufs zogen die Jungs mit einer Zeit von 48,99s ins Finale ein. Dann nahm das Drama seinen Lauf…

Nach einem starken Start und einem guten ersten Lauf kam es zum Malheur bei der Übergabe: der Staffelstab verfehlte die Zielhand und landete auf dem Boden – die Staffel endete damit abrupt. Einerseits sehr schade für die Jungs, dass ihr Risiko nicht belohnt wurde. Andererseits verleihen derartige Situationen dieser Disziplin ihren besonderen Reiz.

WK I Mädchen (Jg. 1998 und jünger)

Hier gingen Jessica, Antonia, Pia und Merle für uns an den Start. Mit einer souveränen Vorstellung zogen die Mädels in 57,61s als zweite ihres Vorlaufs sicher ins Finale ein. Im Endlauf auf hohem Niveau reichte es dann leider nur zum undankbaren 4. Platz.

Vielen Dank an alle Athletinnen und Athleten sowie an Frau Kahlert für die Durchführung des Trainings und die Organisation. Auch ohne Podiumsplätze habt ihr mit eurer Einstellung und Disziplin das Sophie-Charlotte-Gymnasium würdig vertreten und repräsentiert.

Im nächsten Jahr greifen wir wieder an!