Sophie-Charlotte-Gymnasium
Sonstiges

Sophie-Charlotte-Gymnasium
Sybelstraße 2
10629 Berlin

Workshop zur Zivilcourage mit prominenten Besuch

Kurz vor den Sommerferien erhielt die damalige 7e hohen Besuch. Kaze und Tina K. vom Verein IamJonny kamen an das Sophie-Charlotte-Gymnasium. Sie treten für ein friedliches Miteinander und Zivilcourage ein.

Jonny, Tinas Bruder, wollte am 14.Oktober 2012 am Alexanderplatz seinem Freund helfen und wurde dabei totgeschlagen. Das war der Weckruf: Es muss etwas passieren! Also machten es sich die beiden zum Ziel die Gesellschaft zu verändern – und das taten sie auch. Trotz des schweren Verlusts berichten Tina und Kaze sehr lebensbejahend und verändern mit ihrer offenen, herzlichen und unbeschreiblich liebevollen Manier die Wahrnehmung der Jugendlichen der 7e auf eine einzigartige Weise. Die sehr berührende Darstellung und ein zugleich aufrüttelndes Wesen beeindruckte die Schülerinnen und Schüler so nachhaltig, dass sie nach den Sommerferien wieder nach ihnen fragten, bei einem erneuten Besuch regelrecht ausflippten und vor Kurzem in ihrer Freizeit den weiten Weg bis ins tiefe Spandau auf sich nahmen, um bei einem Treffen im Jonny Aktivpark teilzunehmen.

Was wir alle in jedem Fall von dieser Begegnung mitnahmen, ist, dass wir alle zählen. Jeder ist wichtig und jeder kann die Welt verändern – sie ein kleines bisschen besser machen. Und wenn jeder nur ein kleines bisschen zum Positiven auf dieser Welt beiträgt, können wir sehr sehr viel bewegen. Ein Beispiel ist die Zivilcourage. Wie man dabei sicher agiert, wurde uns auch erklärt.

  1. Beobachte genau
  2. Suche Mitstreiter
  3. Halte Abstand
  4. Hol Hilfe
  5. Bleib beim Geschädigten
  6. Sei Zeuge

Wir, die heutige 8e, bedanken uns ganz ganz herzlich bei Tina und Kaze für ihre großartige Arbeit und hoffen inständig weiterhin mit euch in Kontakt zu bleiben (der nächste Wandertag ist dafür bereits angedacht), denn ihr seid mit eurer positiven Art einfach bereichernd.

(Pei)

Abschlussfahrt der Klasse 10e nach Kolberg

Als unser Klassenlehrer verkündete, dass unsere Abschlussfahrt in Polen stattfinden wird, hielt sich die Begeisterung der Klasse in Grenzen. Nicht zuletzt, da das Wetter sich voraussichtlich nicht so gestalten sollte wie es geplant war. Jedoch wurden wir positiv überrascht.

Die vierstündige Busfahrt nach Polen verlief relativ reibungslos und unspektakulär, da die meisten schliefen. Vor Ort angekommen wurden die Zimmer aufgeteilt, die Koffer reingetragen und zu Abend gegessen. Daraufhin gingen wir mit der Klasse gemeinsam an den Strand, konnten aber nicht schwimmen, da es sehr stark regnete.

Am zweiten Tag war das Wetter jedoch viel besser und wir verbrachten den ganzen Tag am Strand, gingen ins Wasser und spielten Volleyball.

Am dritten Tag machten wir eine Wanderung zum Leuchtturm in Kolberg, welche ungefähr 3 Stunden dauerte. Danach hatten wir Freizeit. In Kolberg gab es viele schöne Läden und an dem Tag hatte man viel Zeit, alles zu besichtigen.

Am vierten Tag haben wir einen Ausflug zur Halbinsel Volin gemacht. Das Wetter war an dem Tag leider nicht so gut, was wirklich schade war. Da wir an diesem Tag viel gewandert sind, kehrten wir leider zum Ende hin beim Besuch des Nationalparks sehr durchnässt in den Bus zurück. Jedoch hat dieser Tag sehr viel Spaß gemacht, da wir einen Reiseführer hatten, der uns wunderschöne Orte gezeigt hat und uns auch die Geschichte zu ihnen erzählt hat.

Am Freitag fuhr unser Bus direkt nach dem Frühstück ab und wir kamen um ca. 15 Uhr wieder in Berlin an.

Abschließend kann man sagen, dass die Klassenfahrt ein sehr schöner Abschluss war, da wir an einem Ort waren, an dem man sich weniger auf die Geschäfte, Sehenswürdigkeiten, etc. konzentriert hat, sondern viel mehr darauf, Zeit mit der Klasse zu verbringen. Wir sind so dankbar für die letzten Tage als Klasse und danken unserem Klassenlehrer Hr. Wehrsig und unserer Klassenlehrerin Fr. Peine, dass sie uns das möglich gemacht haben.

 

von Jasmin, Mira, Aya, Sonja, Sarah, Vyvy

Praxisschock im Podewil

Die U20 – Poetry Slams sind schon etwas Besonderes, doch auch dafür ist man irgendwann zu alt. Doch um mit den Schüler*innen mitzufühlen, stellte ich mich der Herausforderung, selbst an einem Slam teilzunehmen. So traf es sich hervorragend, dass vier verschiedene Workshops rund um das Thema „Poetry Slam im Unterricht“ in einem eigenen Poetry Slam mündeten: dem PRAXISSCHOCK – Der Slam der Referendar*innen.

Nach einigem Kontakt mit dem deutschlandweit bekannten Slammer Lars Ruppel, bot er mir an, auch einige meiner Schüler*innen dort auftreten zu lassen. Am vergangenen Freitag, den 30.06.2017 war es dann so weit: Lehrerinnen, Referendarinnen, Masterabsolventinnen und Schüler*innen lieferten sich ein eifriges Wortgefecht auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Neben sechs Teilnehmerinnen trauten sich auch Marlon, Sonja und Zeynep aus der 10e vor das strenge Publikum. Sie begeisterten auf ganzer Linie und brachten alle Zuschauer im ausverkauften Saal des GRIPS-Theaters Podewil zum Toben, Weinen und Lachen.
Mit der Höchstwertung von 46/50 Punkten und einem tosenden Beifall gewann Zeynep mit einem Slam über die Pubertät diesen Wettbewerb. Dabei überzeugte sie durch Witz, Charme und Natürlichkeit.

Ein Video (Mini-Reportage) über das Projekt des PRAXISSCHOCK mit Ausschnitten aus dem Slam wird demnächst auf YouTube erscheinen.

Pei